Hypnotherapie

Anerkannte Therapiemethode mit langer Tradition

 

Hypnotherapie – Veränderung von innen ermöglichen

Die Hypnotherapie ist seit 2006 durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie gemäß §11 PsychThG als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren eingestuft. 

Hypnose ist eine sanfte und zugleich wirkungsvolle Methode, um innere Prozesse zu unterstützen. Sie ermöglicht einen Zustand tiefer Entspannung und innerer Sammlung. In diesem Bewusstseinszustand richtet sich die Aufmerksamkeit nach innen – Gedanken werden ruhiger, der Körper entspannt sich, und der Zugang zu Gefühlen, inneren Bildern und unbewussten Mustern wird erleichtert. Hypnsoe wird oftmals synonym mit der Begrifflichkeit der Trance verwendet. 

Viele Menschen kennen ähnliche Zustände aus dem Alltag – zum Beispiel beim Tagträumen, beim Versinken in Musik oder kurz vor dem Einschlafen.

Umgang mit Hypnose

Ich arbeite mit der modernen, klientenzentrierten Hypnotherapie nach Milton Erickson. Er konnte aufzeigen, dass Hypnose die Abkürzung zum therapeutischen Erfolg ist. 

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie setze ich Hypnotherapie im Rahmen meiner Heilerlaubnis auch bei psychischen Beschwerden mit Krankheitswert ein.

Wobei Hypnose u.a. unterstützen kann

  • Ängste und Panik
  • innere Unruhe, Stress und Erschöpfung
  • depressive Verstimmungen 
  • psychosomatischen Beschwerden
  • Schlafproblemen
  • Selbstwertthemen und inneren Blockaden
  • belastenden Erfahrungen
  • festgeprägten Denk-, Gefühls- und Verhaltensmustern
  • Entscheidungs- und Veränderungsprozessen
  • Raucherentwöhnung

Hypnose ersetzt keine medizinische oder psychiatrische Behandlung, kann jedoch begleitend eingesetzt werden.

 

Was während der Hypnose geschieht

Während der Hypnose bleibst Du jederzeit ansprechbar und behälst die Kontrolle. Du kannst den Prozess aktiv mitgestalten. Hypnose ist kein Zustand der Willenlosigkeit, sondern ein Zustand erhöhter innerer Aufmerksamkeit.

Die Arbeit erfolgt achtsam, in Deinem Tempo und orientiert an Deinem individuellen Anliegen.

Durch gezielte Veränderungen innerer Bilder und Bewertungen können neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten entstehen. Verknüpfungen können sich verändern und dabei bspw. neu konditioniert werden. 

Methoden & meine Arbeitsweise

In meiner Praxis arbeite ich integrativ und verbinde Hypnotherapie mit Elementen aus:

  • Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)
  • Schematherapie (Innere-Kind-Arbeit)
  • Neurolinguistischem Programmieren (NLP)
  • einer wertschätzenden, empathischen Haltung nach Carl Rogers
  • NLP ist eine moderne Methode, die sich damit beschäftigt, wie Gedanken, Sprache und innere Vorstellungen unsere Gefühle und unser Verhalten beeinflussen. 

Ziel meiner Arbeit ist es, Veränderungsprozesse auf einer tieferen Ebene zu begleiten und die Selbstregulation zu stärken.

Bilaterale Stimulation

Ergänzende Methoden:  

Je nach Anliegen kann die Hypnose durch sanfte Augenbewegungen ergänzt werden. Diese Form der sogenannten bilateralen Stimulation unterstützt das Gehirn dabei, innere Prozesse zu ordnen und emotional zu verarbeiten.

Während der Hypnose folgen die Augen einfachen Bewegungen oder Impulsen. Dadurch werden beide Gehirnhälften angesprochen. Erfahrungen, Gefühle oder innere Bilder können auf diese Weise leichter integriert werden. Oft entsteht dabei mehr innerer Abstand zu belastenden Erinnerungen sowie ein Gefühl von Entlastung und Beruhigung.

Die Kombination aus Hypnose und bilateraler Stimulation kann das Nervensystem dabei unterstützen, sich zu regulieren und neue innere Stabilität zu entwickeln.

Die Anwendung erfolgt achtsam, individuell und nur dann, wenn sie für Dein Anliegen und Deine aktuelle Stabilität geeignet ist.

Kontraindikationen

Wann Hypnose nicht geeignet ist (Kontraindikationen)

Voraussetzung für die Arbeit mit Hypnose ist eine ausreichende psychische und körperliche Stabilität.

Hypnotherapie ist in der Regel nicht angezeigt bei:

Schweren oder akuten psychischen Erkrankungen, zum Beispiel:

  • Psychosen (z. B. Schizophrenie)
  • bipolare Störungen in akuten Phasen (Manie oder schwere Depression)
  • schwere depressive Episoden
  • schwere Persönlichkeitsstörungen
  • Demenz
  • geistige Behinderung
  • Epilepsie

Schweren körperlichen Erkrankungen, zum Beispiel:

  • schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. nach Herzinfarkt oder Schlaganfall)
  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems
  • akute oder instabile internistische Erkrankungen
  • Thrombosen oder ausgeprägte Kreislaufstörungen

Im Zweifelsfall sollte vor Beginn eine Abklärung durch den behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten erfolgen.

Wie wird Hypnose abgerechnet

Wichtiger Hinweis

Meine Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der Heilerlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie).
Es erfolgt keine Abrechnung über gesetzliche Krankenkassen.
Die Behandlung ersetzt keine ärztliche, psychiatrische oder psychotherapeutische Versorgung.

Gerne klären wir in einem persönlichen Vorgespräch, ob Hypnotherapie für Dein Anliegen geeignet ist.

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