Warum der Beckenboden so wichtig ist
Er trägt, stützt, hält
Der Beckenboden ist das Fundament unserer inneren Stabilität. Er trägt, stützt, hält und reagiert fein auf Stress, Emotionen, Körperhaltung und den Hormonhaushalt.
Hier die Balance zu finden, bedeutet Training und Entspannung gleichermaßen. Die bewusste Wahrnehmung und Unterstützung durch entsprechendes Training wirkt sich in verschiedenen Lebensbereichen aus.
Gerade bei Frauen in den Wechseljahren, nach Geburten oder in Phasen von Stress und Erschöpfung ist die Arbeit mit dem Beckenboden eine sanfte und zugleich tief wirksame Möglichkeit, sich selbst wieder zu spüren. Die Kontrolle über unsere Körperfunktionen in diesem Bereich wieder zu finden, kann folgendes positiv beeinflussen:
- Unsere Haltung und Wirbelsäule
- Stärkung von Blase, Darm und Organen im Beckenraum (vor allem auch bei Inkontinenz)
- Unsere Atmung und Stimme, da wir das Zwerchfell bewusst "mitnehmen"
- Kraft, Zentrierung und ein Gefühl von Verbundenheit und Erdung
Der Beckenboden ist auch der energetische Ursprung und Zentrum unserer Lebenskraft. In vielen Traditionen gilt der Beckenraum als Sitz für unsere Lebensenergie - das sogenannte Wurzelchakra (Muladhra), das für Erdung, Vertrauen, Stabilität und Urkraft steht. Ist dieses Energiezentrum in Balance, fühlen wir uns geerdet, getragen, verbunden mit uns selbst und dem Leben.
"Im Becken liegt die Wurzel Deiner Kraft."
Von Herzen, Nadine

